Investitionen in Bitcoin: Vorsicht!

Reportagen, Artikel… Bitcoin und die Möglichkeiten, in diesen auch als virtuelle “Währung” bezeichneten Wert zu investieren, sind ein beliebtes Thema. Aber was ist Bitcoin und wozu dient es? Bitcoin wird als Transaktionsvermittler angepriesen und kann potenziell Gewinne erzielen, kann sich aber auch als sehr riskant erweisen. Erklärungen dazu.

Investitionen in Bitcoin: Vorsicht!

Es kursieren viele verführerische Geschichten über Bitcoin, aber seien Sie sehr vorsichtig, vor allem bei Investitionsvorschlägen, die Ihnen gemacht werden könnten. Bitcoin richtet sich an erfahrene Anleger: Ein Mindestmaß an technischem und finanziellem Appetit ist erforderlich, um das zugrunde liegende Protokoll und seine Risiken zu verstehen. Zusätzlich zu den Risiken, die mit virtuellen Währungen verbunden sind, kommen weitere Risiken hinzu: Verlust des gesamten oder eines Teils des investierten Kapitals, fehlende Regulierung, fehlende detaillierte Informationen, Betrug oder Schwindel…

Online-Broker können Ihnen anbieten, auf digitale Vermögenswerte wie Bitcoin in Form von CFDs (Contract for Difference) zu wetten, wodurch Sie die mit diesem Kauf verbundene technologische Komplexität vermeiden können. In dieser Situation ist doppelte Wachsamkeit geboten und es ist notwendig, zunächst die traditionellen Überprüfungen vorzunehmen, bevor Sie in Bitcoin investieren: Nachweis der Zulassung des Brokers (Anbieter von Investitionsdienstleistungen – PSI), Verständnis der Funktionsweise von Finanzverträgen, Kenntnis des Marktes und des Basiswerts des CFDs. Achten Sie auch auf die Hebelwirkung des CFDs, die sich bei einem so volatilen Vermögenswert wie Bitcoin als umso gefährlicher erweisen kann. CFDs auf Bitcoin sind hochriskante Spekulationsprodukte, deren Hebelwirkung auf 2 begrenzt ist, um an Privatpersonen vermarktet werden zu können.

Was ist der Bitcoin?

Ein dezentralisierter virtueller Wert
Der 2009 erschienene Bitcoin wird oft als virtuelle “Währung” oder “Kryptowährung” bezeichnet: Er wird nur online gehandelt, es gibt keine Münzen oder Geldscheine. Bitcoin basiert auf einem Computerprotokoll für verschlüsselte und dezentralisierte Transaktionen, auch Blockchain genannt. Es handelt sich dabei um einen vernetzten Betrieb ohne Mittelsmänner, im Gegensatz zu Währungen, die von Zentralbanken oder Regierungen kontrolliert werden.

Bitcoin kann als Zahlungsmittel auf einigen Internetseiten, aber auch bei einigen lokalen Geschäften akzeptiert werden. Er kann in Währungen wie den Dollar oder den Euro umgerechnet werden. Beachten Sie, dass in Frankreich der Euro die einzige Währung ist, die gesetzliches Zahlungsmittel ist: Ein Händler kann eine Zahlung in Bitcoin ablehnen, ist aber verpflichtet, sie in Euro anzunehmen.

Beschreibung: Beschreibung: C:\commonscmacrez Apparatata\commonsmicrosoft Windows-Temporary Internet Files\Content.IE5\4TKF1FDG\Logo_Eye[1].png Fokus: Andere virtuelle Währungen.

Bitcoin ist zwar die bekannteste virtuelle “Währung”, aber es gibt noch mehr als 4500 andere, wie z.B. Ether, Litecoin, Dash, Dogecoin, Peercoin, Namecoin… Keine dieser Währungen ist jedoch gesetzliches Zahlungsmittel.

IST BITCOIN EINE WÄHRUNG WIE JEDE ANDERE?

Wie werden Bitcoins geschaffen?
Bitcoins werden über einen dezentralen Prozess namens Mining (oder Schürfen) erzeugt. Dabei handelt es sich um einen Überwachungsprozess, bei dem die Internetnutzer, die “Miner”, Transaktionen überprüfen und die Sicherheit des Netzwerks gewährleisten, indem sie spezielle Computerhardware verwenden. Ihre Computer werden gegeneinander ausgespielt und derjenige, der die Validierung der Transaktion gewinnt, erhält im Gegenzug neue Bitcoins.

Bitcoins werden mit einer festen Produktionsrate geschaffen, die jedes Jahr abnimmt. Die Anzahl der Bitcoins ist auf 21 Millionen Einheiten begrenzt. Es ist zu beachten, dass derzeit 80% der Bitcoins bereits ausgegeben wurden und im Umlauf sind.

Bitcoin – eine riskante Investition

Denken Sie daran, dass Bitcoin auf einem unregulierten Markt beruht, diese virtuelle Währung hat keinen offiziellen Kurs. Es handelt sich um eine Computerumgebung mit eigenen Regeln, die für Personen, die nicht ausreichend technikaffin und versiert sind, ungeeignet sein kann. Angesichts seiner hohen Volatilität ist dieser Markt riskant.

Die Risiken einer virtuellen “Währung”

Verschiedene online zugängliche Handelsplattformen ermöglichen den Kauf/Verkauf von Bitcoins gegen Fiat-Währungen wie Dollar oder Euro: Es ist sehr wichtig, den Ruf und die Zuverlässigkeit dieser Websites zu überprüfen. In Frankreich muss ein Dienstleister für digitale Vermögenswerte bei der AMF registriert sein, um den Kauf/Verkauf und die Verwahrung von Kryptoaktiva betreiben zu können. Zögern Sie nicht, Ihren französischen Vermittler zu fragen, ob er auch über die optionale Zulassung verfügt, die von der AMF ausgestellt werden kann und die dem Anleger versichert, dass weitergehende Prüfungen durchgeführt wurden.

Bitcoin ist extrem volatil: Der Preis kann innerhalb kürzester Zeit steigen oder fallen und ist weitgehend unvorhersehbar. Daher können Sie insbesondere viel Geld verlieren. Aufgrund dieser hohen Volatilität können Sie nicht sicher sein, dass Sie Ihre Bitcoins zum gewünschten Zeitpunkt und zu zufriedenstellenden Bedingungen wieder verkaufen können. Da Bitcoin kein gesetzliches Zahlungsmittel ist, haben Sie auch nicht die von den Zentralbanken angebotenen Garantien. Ebenso sind Sie im Gegensatz zu den Einlagen bei einer Bank, die automatisch durch den Einlagensicherungsfonds gedeckt sind, nicht geschützt, wenn Ihr Vermittler in Konkurs geht.

Da Bitcoin nur online funktioniert, sind Ihre Vermögenswerte außerdem virtuell: Sie werden hauptsächlich in Form einer Wallet (elektronischer Safe) und manchmal auf physischen Datenträgern wie speziellen USB-Sticks gespeichert. Es ist Ihre Aufgabe, die Speicherung Ihrer Bitcoins zu schützen, insbesondere in einer Situation, in der das Medium verloren geht oder ein Cyberangriff stattfindet.